Cybermobbing

Hallo! Gut dass du auf diese Seite schaust.
Erlebst du gerade Cybermobbing und möchtest helfen, oder bist du sogar selbst betroffen?


Fühlst du dich wie eines der Emojis auf dem Plakat?


Hier gibt es noch ein Erklär-Video zu Cybermobbing, falls du dir noch nicht sicher bist.


Als Beobachter*in (das nennt man auch „Bystander„) bist du weder Opfer noch Täter*in. Du liest gemeine Kommentare über jemanden im Klassenchat, bei Snapchat, Tiktok, Insta oder in anderen sozialen Medien? Wenn du helfen möchtest, aber auf keinen Fall selbst zum Ziel von Mobbing-Attacken werden willst, befindest du dich in einer schwierigen Situation!
Bedenke: nur mit deiner Hilfe kann dieses Cybermobbing abgewehrt werden! Je mehr Beobachter*innen laut werden und Cybermobbing melden, umso geringer ist die Gefahr, dass Täter*innen weitermachen. Werde zum „Upstander“ und melde Cybermobbing, zusammen mit anderen!

Dokumentiere die Angriffe mithilfe von Screenshots. In den meisten Diensten kann man Übergriffe inzwischen auch melden und Täter/innen blockieren oder löschen.

Auf diesem Infoblatt von Klicksafe erhaltst du Tipps, wie du bei Cybermobbing helfen kannst und so zum Upstander wirst!.


Bist du betroffen von Cybermobbing?

  • Suche dir jemanden, dem du dich anvertrauen kannst.
  • Bleibe ruhig und mache dir bewusst, dass du nicht alleine bist.
  • Dokumentiere die Angriffe mithilfe von Screenshots. In den meisten Diensten kann man Übergriffe inzwischen auch melden und Täter/innen blockieren oder löschen.
  • Es ist wichtig, dass du in einer solchen Situation erstmal ruhig bleibst und dir bewusst machst: Du bist erstens nicht alleine und zweitens toll so, wie du bist! Es hilft, wenn du nicht alles für dich behältst, sondern mit jemandem darüber redest. Hilfe holen ist nicht petzen! Neben Eltern, Freunden und Lehrkräften gibt es auch online einige Beratungsstellen, an die du dich anonym wenden kannst, z. B. die Nummer gegen Kummer oder juuuport.

Wichtige, erste Schritte bei Cybermobbing, von Klicksafe zusammengestellt!

Hier geht es zu Hilfe-App für betroffene von Cybermobbing!

Rechtliche Informationen:

Es gibt (noch) kein Gesetz für Cybermobbing in Deutschland. Ist Cybermobbing strafbar?

In Deutschland existiert zwar kein spezielles „Mobbing-Gesetz“ oder gar „Cybermobbing-Gesetz“, aber es ist möglich, gegen einzelne, strafrechtlich relevante Tatbestände vorzugehen. Hier einige Beispiele für Rechtsverstöße, die bei Cybermobbing vorliegen können:

Beleidigung (§ 185 Strafgesetzbuch)
Üble Nachrede und Verleumdung (§§ 186 & 187 Strafgesetzbuch)
Bedrohung (§ 241 Strafgesetzbuch)
Recht am eigenen Bild (§§ 22 & 23 Kunsturheberrechtsgesetz)
Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a Strafgesetzbuch)